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für Lehrbeauftragte.Dekane.wissenschaftliche Mitarbeiterinnen.Lehrende an Hochschulen.
Workshops
08.09.2026 · Hochschule Ruhr West, Mülheim an der Ruhr
Gruppenarbeiten und Prüfungen mit KI und trotz KI
Lehren und Studieren, Workshop 26-162-P-Z
Zielgruppe
Hochschullehrende aller Statusgruppen
Die Teilnehmenden…
- prüfen ihre aktuellen Gruppen- und Prüfungsaufgaben auf „KI-Resistenz“ und redesignen sie zu einsatzfähigen Prototypen.
- nutzen generative KI-Tools (z. B. ChatGPT, Voice Mode, NotebookLM) für Szenarien und Feedback, arbeiten mit Vorlagen und TBL-Bausteinen (iRAT/tRAT, 4S-Tasks, Peer-Evaluation) und entwickeln Bewertungsraster, die Produkt- und Prozessqualität trennen.
- machen Autorschaft und individuelle Beiträge transparent und fördern eine aktivierende, verantwortungsvolle Leistungserbringung der Studierenden —mit dem Ziel, sofort übertragbare Prüfungs- und Gruppenarbeitsformate im eigenen Modul umzusetzen.
Inhalt
Generative künstliche Intelligenz (KI) verändert Gruppenarbeiten und Prüfungen: Eigen- und Fremdleistung verschwimmen, klassische Hausaufgaben verlieren an Aussagekraft. In diesem Workshop besprechen und entwickeln wir kompakte, praxistaugliche Designs entlang des Vier-Säulen-Ansatzes (Mündlichkeit, Prozessorientierung, Kontext/Empirie, Kollaboration) und prüfen aktuelle Aufgaben auf „KI-Resistenz“.
KI eröffnet produktive Möglichkeiten, zugleich delegieren Studierende zunehmend zentrale Denk- und Schreibschritte an Sprachmodelle. Wenn klassische Hausarbeiten, Gruppenprojekte und Abschlussarbeiten unverändert bleiben, verlieren sie an Aussagekraft, weil generische KI-Texte leicht erzeugt und eingereicht werden können. Die Nutzung ist bereits weit verbreitet und stellt den Sinn traditioneller Aufgaben akut in Frage.
In diesem Workshop prüfen wir durch angewandte Arbeit mit KI-Tools aktuelle Aufgaben auf „KI-Resistenz“. Für Gruppenarbeiten besprechen wir, wie sich KI-Tools mit dem gut erforschten Ansatz des „Team Based Learnings“ (TBL) verbinden lassen, als modernes Konzept, Einzel- und Gruppenaufgaben zu verbinden. Wir testen in diesem Zusammenhang Best-Practices für KI-resistente Prüfungen aus anderen Hochschulen. Im letzten Teil des Workshops bleibt Zeit, KI-gestützt und basierend auf erprobten Vorlagen für die eigene Lehre einen Prototypen für ein Prüfungskonzept (Gruppenarbeit, Bewertungsmatrix, Peer-Review usw.) zu entwickeln.
Methoden
- Impulsvorträge zu KI-Tools und didaktischen Grundlagen
- Hands-on-Sessions: Praktisches Ausprobieren von ChatGPT & Co. in Kleingruppen.
- Gruppenaufgaben: Entwicklung konkreter Gruppen- und Prüfungsaufgaben, z.B. nach dem Schema des Team Based Learning, gefolgt von Testphasen und Feedbackrunden.
- Gemeinsame Reflexion: Diskussionsrunden zu Herausforderungen und Chancen des KI-Einsatzes in der Lehre.
Hinweise
Bitte bringen Sie einen Laptop mit, um an den interaktiven Übungsteilen teilnehmen zu können.
Es werden Konzepte und Tools vorgestellt und gleich ausprobiert. Bringen Sie dafür bitte am besten auch eigene arbeitsbezogene Fragestellungen und ein eigenes Lehrprojekt/Modul mit, an dem Sie arbeiten können.
09.09.2026 · online
Weiterbildungsreihe Canva: Grundlagen und erste Schritte
Lehren und Studieren, Workshop 26-237-D-Z
Zielgruppe
Hochschullehrende aller Statusgruppen
Die Teilnehmenden...
- erhalten einen Überblick über die zentralen Funktionen und Formate von Canva
- erstellen erste Lehrmaterialien wie Präsentationen, Grafiken oder kurze Videos
- erkennen Anwendungsmöglichkeiten für Lehre, Studiengangskommunikation und Projektarbeiten
Inhalt
Die Weiterbildungsreihe Canva besteht aus insgesamt drei Kurzworkshops, die aufeinander aufbauen, aber einzeln buchbar sind. Jeder Workshop beschäftigt sich mit einem thematischen Schwerpunkt:
- Grundlagen und erste Schritte (9. September)
- Schluss mit PowerPoint - Visuals für die Lehre mit Canva (23. September)
- Canva in Projekten mit Studierenden nutzen (30. September)
Dieser Kurzworkshop führt in die grundlegende Nutzung von Canva ein. Gezeigt werden der Aufbau der Oberfläche, zentrale Bearbeitungswerkzeuge, die Nutzung von Vorlagen und das Anpassen vorhandener Designs. Ein Schwerpunkt liegt darauf, wie sich Materialien einmal erstellen und später mit wenigen Klicks für verschiedene Lehrsituationen anpassen lassen. Präsentationen, Fotos, Videos und Grafiken stehen dabei in einer einzigen Anwendung zur Verfügung. Die Teilnehmenden setzen erste eigene Designs um und lernen einfache, zeitsparende Workflows kennen, die auch bei begrenzten Ressourcen praktikabel sind.
Methoden
Impuls, Live-Walkthroughs, geführtes Ausprobieren, Austausch zu Lehrbeispielen
10.09.2026 · online
KI-gestütztes Lehren und Lernen - Herausforderungen und Lösungsansätze
Lehren und Studieren, Workshop 26-158-D-Z
Zielgruppe:
Hochschullehrende aller Statusgruppen, die bereits erste Gen KI-Erfahrungen gemacht haben.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer:
- erproben aktuelle KI-Funktionen zur Unterstützung der Lehre
- reflektieren die Bedeutung dieser Funktionen für ihre eigene Lehrpraxis
- entwickeln ein fundiertes Verständnis für den Einsatz von KI in unterschiedlichen didaktischen Szenarien
- erhalten Impulse zur didaktischen Anwendung von KI in der Lehre
- hinterfragen im kollegialen Austausch die Chancen und Risiken der KI-Nutzung in der Lehre
Inhalt:
In unserem Workshop steht die Frage im Mittelpunkt, wie Künstliche Intelligenz (KI) den Lehrprozess kompetenzorientiert unterstützen kann. Angesichts der rasanten Entwicklungen in der KI-Technologie ist es für Lehrende entscheidend, das Potenzial dieser Technologien zu verstehen und gezielte Strategien zu entwickeln, um sie effektiv in der Lehre einzusetzen. KI-Apps gibt es viele – entscheidend sind die Funktionen und deren konkrete Anwendung in der Lehrpraxis. Die Teilnehmenden erhalten umfassende Einblicke in die technischen Funktionen der aktuellen KI-Tools für den Bildungsbereich und erkunden didaktische Ansätze zur erfolgreichen Integration dieser Tools in ihre Lehrpraxis.
Methoden: Input der Referentin, Gruppenarbeiten, praxisorientierte Übungen, Plenumsdiskussion, Feedback
Hinweise:
Der Einsatz von KI-Tools im Bildungsbereich bietet vielfältige Möglichkeiten für wissenschaftliches Arbeiten und Forschung. Ausgewählte KI-Tools, die den aktuellen Entwicklungsstand und die Relevanz für die Bildung berücksichtigen, unterstützen verschiedene Bereiche: von der Literaturrecherche (z.B. Scispace, Consensus) und Zitation (z.B. Connected Papers) über den Schreibprozess (z.B. DeepL Write, Quillbot) und die Informationssuche (z.B. Perplexity) bis hin zur Generierung von Inhalten wie Audio, Video und Bild (z.B. Flixier, Skybox, Spline, ElevenLabs, Murf und andere).
10.09.2026 · online
Mündliche Prüfungen kompetenzorientiert, fair und professionell gestalten
Prüfen und Bewerten, Workshop 26-165-D-Z
Zielgruppe
Dieser Workshop richtet sich an alle Lehrenden, die ihre Rolle als Prüfende stärken und ihre mündlichen Prüfungen kompetenzorientiert, fair und strukturiert gestalten möchten.
Die Teilnehmer*innen
- lernen die Bedeutung und die Möglichkeiten mündlicher Prüfungen im Hochschulkontext kennen und setzen sich differenziert mit diesem Prüfungsformat auseinander,
- erhalten praxisbezogene Anregungen zur Vorbereitung, Durchführung, Bewertung und Nachbereitung von mündlichen Prüfungen,
- haben die Möglichkeit, in Kleingruppen selbst mündliche Prüfungen zu simulieren und zu reflektieren,
- tauschen sich auf kollegialer Ebene über eigene Erfahrungen und Ideen aus, erhalten dazu Anregungen und entwickeln so Ideen für die Gestaltung eigener Prüfungsformate.
Inhalt
Prüfen ist ein integraler Bestandteil der akademischen Ausbildung. Mündliche Prüfungen zählen dabei zu den vielseitigsten und anspruchsvollsten Verfahren der Leistungsbewertung und kommen in nahezu allen Studiengängen zum Einsatz. Sie ermöglichen die Erfassung von Tiefenverständnis, argumentativer Stärke und individueller Denkweise der Studierenden – sind jedoch durch ihre Dialogorientierung und Flexibilität besonders herausfordernd in der fairen, validen und zuverlässigen Gestaltung.
In diesem hochschuldidaktischen Workshop werden die Möglichkeiten und Grenzen mündlicher Prüfungen – auch in Kombination mit anderen Prüfungsformaten (z. B. Projektdokumentationen) – beleuchtet und praxisnahe Impulse zur professionellen Gestaltung mündlicher Prüfungen gegeben. Dabei lernen Sie, wie Sie mündliche Prüfungen strukturiert vorbereiten und professionell durchführen, valide Prüfungsfragen formulieren, unterschiedliche Kompetenzniveaus gezielt erfassen und Prüfungsverläufe transparent sowie gerecht gestalten – sowohl in Präsenz- als auch in Online-Formaten.
Im Workshop werden reale Prüfungssituationen simuliert und gemeinsam reflektiert sowie Strategien für den Umgang mit herausfordernden Prüfungssituationen (z. B. Nervosität, Blackout) entwickelt. Ihre Erfahrungen und Perspektiven bilden die Grundlage für den kollegialen Austausch und die Weiterentwicklung Ihrer individuellen Prüfungspraxis.
Ziel des Workshops ist es, Sie in Ihrer Rolle als Prüfende zu stärken und Ihnen Sicherheit sowie methodische Vielfalt für die Gestaltung mündlicher Prüfungen zu vermitteln.
Methoden
Kurze Inputs und Praxisbeispiele, Erfahrungsaustausch und Diskussion, Einzel- und Gruppenarbeit, praxisnahe Simulationen und kollegiales Feedback
14.09.2026 · Tagungshotel ARCADEON, Hagen
Zertifikatsprogramm des Netzwerk hdw nrw
Zertifikatsprogramm, Workshop 26-208-P-Z
Zertifikatsprogramm des Netzwerk hdw nrw
Zielgruppen
Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Lehrbeauftragte
Zur weiteren Entwicklung und Professionalisierung der eigenen Lehre können Lehrende an Zertifikatsprogrammen teilnehmen. Damit haben Sie die Möglichkeit, auf verschiedenen Ebenen Ihre Lehre sowie die Beratung und Begleitung von Studierenden zu reflektieren und zu gestalten. Die Zertifikate des Netzwerks hdw nrw entsprechen den Standards der hochschuldidaktischen Qualifizierungsprogramme der anderen Bundesländer.
Zertifikat Professionelle Hochschullehre I
Das Zertifikat I wird gerahmt von Präsenztagen. Start des nächsten Zertifikatprogramms ist im Februar bzw. im September eines jeden Jahres ein eintägiger Workshop in Hagen. In der Gruppe werden Fragenstellungen aus dem Lehralltag aufgegriffen und bearbeitet, Erfahrungen können ausgetauscht und diskutiert werden. Während des Programms für das Zertifikat I stehen Ihnen Lernbriefe zur Verfügung, mit denen Sie beispielhaft eine Ihrer eigenen Lehrveranstaltungen von der Planung bis zur Evaluation selbst hochschuldidaktisch weiterentwickeln können. Dazu wird Ihnen ein breites Methodenangebot gemacht. Es können auch spezifische fachdidaktische Themen aufgenommen werden. Auch Ihren eigenen Alltag an der Hochschule können Sie unter die Lupe nehmen. Methoden der Praxisreflexion eröffnen Ihnen dabei mögliche Handlungsalternativen. Die weiteren Präsenztage werden in der Gruppe gemeinsam vereinbart. Die Dauer des Programms ist auf ein Jahr ausgelegt und hat einen Umfang von 120 AE (Arbeits- bzw. Lerneinheiten).
Zertifikat Professionelle Hochschule II
Für das Zertifikat II sind weitere Präsenztage vorgesehen. Neben der Diskussion von Einzelfallanalysen, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einbringen, wird ein Lehrportfolio mit unterschiedlichen Themen erarbeitet. Ein weiteres Schwerpunktthema bildet die kollegiale Beratung und Begleitung in der Lehre. Es hat einen Umfang von 80 AE und ist vergleichbar mit den hochschuldidaktischen Zertifikaten anderer Bundesländer bzw. anderer Hochschultypen.
Zertifikat Hochschuldidaktische Workshop-Leitung
Im Anschluss an das Zertifikat Professionelle Hochschullehre können Sie sich zum hochschuldidaktischen Workshop-Leiter bzw. Workshop-Leiterin qualifizieren. Die Voraussetzungen dafür finden Sie auf unserer Homepage unter https://www.hdw-nrw.de/zertifikate.
Zertifikat Hochschuldidaktische Basiskursleitung
Ein weiteres Zertifikat ist das zur Basiskursleitung, dass Sie befähigt, das „Seminar Hochschullehre“ mit seinen vielen prozessorientierten Elementen zu leiten. Auch dazu finden Sie mehr unter https://www.hdw-nrw.de/zertifikate.
Teilnahme-Voraussetzungen
Mindestens zwei Jahre Lehrerfahrung mit 4 SWS, aktuell in der Lehre tätig, frühestens ein Jahr nach dem Basiskurs (Seminar Hochschullehre bzw. Einführung in das Lehren und Lernen).
Zertifikat II: 80 AE
News
Befragung zur Teilnahme an hochschuldidaktischen Unterstützungsangeboten
Die Technische Universität Dresden hat eine qualitative Untersuchung zur Bereitschaft ... Mehr ›Ideen einbringen
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