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Workshops

28.04.2026 · online

Vortragsfolien gehirngerecht gestalten

Lehren und Studieren, Workshop 26-101-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Alle Hochschullehrenden, die ihre Vortragsfolien im Hochschulkontext weiterentwickeln möchten.

 

Die Teilnehmer*innen …

  • haben die psychologischen Grundlagen nach John Medina kennengelernt und auf dieser Basis Prinzipien zur Verbesserung des eigenen Foliendesigns entwickelt;
  • können auf dieser Basis ihr eigenes Foliendesign reflektieren und bewerten;
  • werden in die Lage versetzt Folien so zu gestalten, dass es den Studierenden leichter fällt die Folien zu erfassen und zu verstehen;
  • haben eigenen Folien weiterentwickelt und kollegiales Feedback dazu erhalten.

 

Inhalte

Folien in der Lehre sind oft überladen und erschweren es den Studierenden, die Inhalte zu erfassen und zu verstehen. Dabei lassen sich, auf Basis von wissenschaftlichen Erkenntnissen, Folien gehirn-gerechter gestalten. Darunter fällt beispielsweise, dass die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden über die Größe und den Kontrast der Objekte gelenkt werden kann oder die Grenzen des menschlichen Arbeitsspeichers dazu führen, dass zu viele Objekte auf den Folien die Teilnehmenden schnell ermüden. Unabhängig von der verwendeten Software, Power Point, LaTex usw., werden gemeinsam fachbereichsübergreifende Prinzipien erarbeitet, nach denen die Teilnehmenden ihre Folien umgestalten können.

 

Es wird zwei digitale Termine geben, mit einer asynchronen Arbeitsphase in der Zwischenzeit:

  • 28.04.2026, 14 bis 17 Uhr: Erarbeitung der spezifischen Prinzipien nach John Medina.
  • Asynchrone Arbeitsphase: Teilnehmende wenden die Prinzipien an eigenen Vortragsfolien an und bringen die Ergebnisse zum zweiten Termin mit.
  • 05.05.2026, 14 bis 17 Uhr: Die Ergebnisse werden zum zweiten Termin in Kleingruppen vorgestellt. Es besteht die Möglichkeit Feedback dazu zu erhalten und sich kollegial auszutauschen. Fragen, Erkenntnisse und die Weiterentwicklung der Designprinzipien erfolgen abschließend im Plenum. 

 

Methoden

Impulsvortrag, gemeinsame Arbeit in Gruppen, Präsentation und Diskussion im Plenum, kollegialer Austausch zur Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden, Präsentation von eigenen überarbeiteten Folien inklusive Feedbackrunde.

Termine
28.04.2026, 14:00 – 17:00 Uhr
05.05.2026, 14:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
online
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

29.04.2026 · Hochschule Düsseldorf

Grundlagenworkshop: Wirksam, gesund, laut – Sprechen im Hochschulkontext

Schlüsselkompetenzen für Lehrende, Workshop 26-156-P-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Dieser Workshop wendet sich an Hochschullehrende, die überwiegend mit Sprache und Stimme arbeiten.

 

Die Teilnehmer*innen

  • verständigen sich über Ihre sprecherisch-stimmlichen Anforderungen im Rahmen Ihrer beruflichen Aufgaben
  • lernen die eigene Stimme und das eigene Sprechen besser kennen und reflektieren
  • nehmen neben der Wahrnehmung eigener Sprechleistungen, die Sprechweise anderer wahr (Personale Sprech- Hörkompetenzen)
  • integrieren aus dem Angebot an Übungen, die für Sie selbst relevanten, in den beruflichen Alltag
  • gewinnen mehr Freude und Sicherheit durch anstrengungsfreies Sprechen.

 

Inhalte

Sie haben umfangreiche Lehrverpflichtungen in Form von Vorlesungen vor vielen Zuhörer*innen, Seminaren und praktischen Übungen? Sie wollen in den unterschiedlichen Lehrsituationen ihre Stimme und ihr Sprechen situativ angemessen und wirksam einsetzen? Was aber tun, wenn Sprechen und Stimme ungeübt sind oder durch die tägliche Arbeit stark belastet, häufiger versagen?

 

Dieser Workshop bietet Ihnen die Möglichkeit, miteinander über Ihre sprecherisch-stimmliche Arbeitssituation ins Gespräch zu kommen. Theoretisches Grundgerüst für den Gedankenaustausch sind die Kategorien der Sprechwirkung von H. Geißner. Gemeinsam werden Überlegungen angestellt, wie gesundes und ausdauerndes Sprechen möglich und für Sie praktisch umsetzbar ist. Zentrales Element des Workshops ist gesundes Sprechen. Um daran zu arbeiten, wird Sprechen in überschaubare und einzeln trainierbare physiologische Teilbereiche untergliedert. Diese sind Körperhaltung und Körperspannung, Atmung, Stimmgebung und Artikulation. Zu jedem dieser Teilbereiche werden Übungen vorgestellt und gemeinsam geübt, um Körper und Stimme zu lockern, zu schulen und auf berufliche Sprechaufgaben vorzubereiten. Weiterhin werden Hintergrundinformationen zur Physiologie dieser Teilbereiche vermittelt. Auf Basis der Grundlagenübungen werden weiterführende Übungen zum dialogischen und intentionalen Sprechen angeboten, damit sprecherisch-stimmliche Leistungen auf kommunikative Anforderungen abgestimmt werden können. Theoretischer Hintergrund hier sind u.a. Aspekte des Sprechrhythmus, des Sprechtempos, der Pausen und der Gestaltung von Tonhöhe und Lautstärke. Zum Üben werden verschiedene Textsorten wie Sachtexte, Vorträge aber auch Gedichte und Erzählungen verwendet. Den Workshop runden Überlegungen zur Stimmhygiene ab. Bequeme Kleidung ist wünschenswert.

 

Methoden

Impulsreferate, Gruppen- und Plenumsarbeiten

 

Hinweis

In Absprache mit den Workshop-Teilnehmer*innen ist es möglich, sprecherisch-stimmliche Leistungen der Teilnehmer per Audioaufzeichnungen zu besprechen und mit Hilfe von Selbsteinschätzung und Feedback gegebenenfalls Veränderungspotential zu erschließen.

Termin
29.04.2026, 10:00 – 17:00 Uhr
Arbeitseinheiten
8 AE (NICHT anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
Hochschule Düsseldorf
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

07.05.2026 · online

NEU – Lehre mit Miro: Digitale Kollaboration gezielt in Lehrveranstaltungen einsetzen

Lehren und Studieren, Workshop 26-129-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe

Der Workshop richtet sich an Einsteiger*innen sowie Lehrende, die Miro bereits kennen und den didaktischen Nutzen in der eigenen Lehre zielgerichteter ausschöpfen möchten.

 

Die Teilnehmer*innen…

  • lernen die grundlegenden Funktionen von Miro kennen.
  • erstellen und strukturieren Inhalte in Miro (z.B. Aufgabenboards, Canvas, Feedbackwände).
  • bereiten lehrbezogene Abläufe vor (Einstieg, Gruppenphase, Ergebnissicherung).
  • üben Moderatorenfunktionen (Rechte/Teilnehmersteuerung, Timer, Voting, Vorlagen).
  • beschreiben wichtige Voraussetzungen und Good Practices für einen reibungslosen Einsatz in Lehrveranstaltungen (inkl. Organisation, Templates, Zeitmanagement).

 

Inhalt

Der Online-Dienst „Miro“ ist wie ein unendlich großes Whiteboard. Er lässt sich einfach bedienen und bietet viele Möglichkeiten, um synchron-kollaborativ online zu arbeiten. Für die Hochschullehre eignet sich Miro u.a. für Aktivierungsphasen, strukturierte Gruppenarbeit, Visualisierung komplexer Inhalte, formative Evaluation (z.B. Blitzfeedback) sowie die Begleitung von Projektarbeiten und Workshops.


In diesem Kurs erhalten Sie eine praxisnahe Einführung in Miro: Sie lernen die Grundfunktionen kennen und erhalten konkrete didaktische Tipps, Board-Setups und Vorgehensweisen, mit denen Sie Lehrsituationen effektiv planen und durchführen.

 

Methoden

Input des Referenten und gemeinsames Erproben von Miro.

 

Termin
07.05.2026, 09:00 – 12:00 Uhr
Arbeitseinheiten
4 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
online
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

07.05.2026 · online

NEU - Learning Analytics - Daten der Lernenden für die eigene Lehre nutzbar machen

Lehren und Studieren, Workshop 26-120-D-Z

Referent
Beschreibung

Zielgruppe:

Hochschullehrende aller Statusgruppen

 

Die Teilnehmer*innen…

  • kennen und verstehen den Begriff ‚Learning Analytics‘,
  • schätzen Grenzen und Risiken von datengetriebenen Analysen ein,
  • bewerten die Potentiale von Datenanalysen didaktisch für die eigene Lehre,
  • sind in der Lage, eine kleine Datenanalyse in Ihren eigenen Lehrszenarien durchzuführen.

 

Inhalte

Die Analyse von lerner- oder lernprozessbezogenen Daten gewinnt im Hochschulbereich immer mehr an Bedeutung. Der pandemiebedingte Digitalisierungsschub und der damit verbundene vermehrte Einsatz digitaler Lehr- & Lernformen eröffnet eine Vielzahl von Analysemöglichkeiten und bietet Ansatzpunkte, die eigene Lehre im Sinne des ‚Scholarship of Teaching and Learning‘ (SoTL) zu reflektieren und zu beforschen. Auch wenn Learning Analytics bereits 2011 als eine der Schlüsseltechnologien für zukünftige Lehr- und Lernansätze identifiziert wurde, sind Datenanalysen noch selten in der pädagogischen Praxis verankert. Sie wecken gleichermaßen Begeisterung wie Skepsis: Werden Studierende und Dozierende in Zukunft „gläsern“ und auf die von Ihnen hinterlassenen Datenspuren reduziert? Oder ergeben sich durch Learning Analytics neue didaktische Wirkungsfelder zur Bereicherung der Hochschullehre?

 

Im Rahmen des Workshops erarbeiten die Teilnehmenden gemeinsam mit dem Referenten ein Verständnis des Begriffes Learning Analytics und diskutieren Vor- und Nachteile von Datenanalysen im hochschuldidaktischen Kontext. In Kleingruppen werden beispielhafte Datenanalysen in verschiedenen Lehr-Lern-Szenarien durchgespielt und im Plenum aus dem Blick der Didaktik besprochen. In einer Reflexionsphase besteht die Möglichkeit, die eigenen Erfahrungen mit Datenanalysen in der Lehre zu beleuchten und gemeinsam Impulse für den Transfer auf die eigene Lehrtätigkeit zu generieren.

 

Methoden

Methoden des Kurses sind: Impulsvortrag des Referenten, Diskussion im Plenum, Gruppen- & Partnerarbeit sowie kollegialer Austausch

 

Hinweise

  • Im Anschluss an den Workshop bearbeiten die Teilnehmenden eine Reflexionsaufgabe im Umfang von 1 AE und erhalten dazu Feedback vom Referenten.
  • Der Fokus liegt auf der hochschuldidaktischen Perspektive von Learning Analytics - konkrete technische oder lernplattformspezifische Aspekte sind nicht Bestandteil des Online-Workshops.
Termin
07.05.2026, 10:00 – 13:00 Uhr
Arbeitseinheiten
5 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
online
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer

08.05.2026 · online

NEU - Die Teilnahme sichern und ermöglichen: Erfahrungsorientierte Methoden im Lehralltag

Lehren und Studieren, Workshop 26-058-D-Z

Referentin
Beschreibung

Zielgruppe

Lehrende aller Statusgruppen

 

Die Teilnehmer*innen

  • gewinnen ein umfassendes Bild der biographischen und strukturellen Hintergründen zur  Nichtteilnahme von Student*innen an Lehrveranstaltungen
  • lernen die Teilnahmemöglichkeiten in einem komplexen theoretischen und methodisch-praktischen Zusammenhang kennen
  • reflektieren Zugänge zur Lehrveranstaltungsvorbereitung
  • integrieren erfahrungsorientierte Methoden in eigene Veranstaltungs- und Prüfungskonzepte und entwickeln geeignete Reflexions- und Evaluationsmethoden dafür.

 

Inhalt

Das Phänomen der Nicht-Anwesenheit von Student*innen an Hochschulen ist ein Thema von hoher Relevanz. Die Hintergründe dessen und Maßnahmen dagegen werden dabei ganz unterschiedlich diskutiert. Nicht selten erscheint die verpflichtende Teilnahme als geeignetes und letztes Mittel.

 

Eine andere Perspektive auf das Da-sein (können) in Veranstaltungen eröffnet die Arbeit mit erfahrungsbasiertem Lernen. Dieses ist unmittelbar mit persönlichem Erleben verbunden und kann auf diese Weise Studierende erreichen. In diesem Workshop können wir uns dafür sensibilisieren, wie die Art der Planung und des Haltens von Lehrveranstaltungen beeinflusst, wie Student*innen diese erleben und was sie ggf. als Erfahrungen mitnehmen können. Darüber wird es möglich, Lehrveranstaltungen einladend und anschlussfähig für möglichst viele zu gestalten.

 

Im Workshop werden folgende Inhalte betrachtet:

  • Die theoretischen Grundlagen für die Begriffe Erfahrung und Erlebnis
  • Biographieanalytische Hintergründe zum Phänomen der „Nicht-Anwesenheit“ von Student*innen
  • Die Idee von Möglichkeitsräumen an Hochschulen für Studierende
  • Die Vorstellung erfahrungsorientierter Methoden im Kontext von Lehrveranstaltungen und deren Reflexions- und Evaluationsmöglichkeiten

  

Methoden

Theorieimpulse, Erfahrungsaustausch, Brainstorming, begleitete Reflexionen, kurze praktische Übungen mit erfahrungsorientierten Methoden

Termin
08.05.2026, 09:00 – 12:00 Uhr
Arbeitseinheiten
4 AE (anrechenbar auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre I oder auf das Zertifikat Professionelle Hochschullehre II)
Veranstaltungsort
online
Organisation
Netzwerk hdw nrw
Hinweis
Keine fristgerechte Abmeldung mehr möglich!
Infos für Teilnehmer
Workshops

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