Wir bieten WorkshopsZertifikateCoachingArbeitskreiseWeiterbildung
für Lehrbeauftragte.Dekane.wissenschaftliche Mitarbeiterinnen.Lehrende an Hochschulen.
Workshops
11.02.2026 · Tagungshotel ARCADEON, Hagen
Zertifikatsprogramm des Netzwerkes hdw nrw
Zertifikatsprogramm, Workshop 26-109-P-Z
Zertifikatsprogramm des Netzwerks hdw nrw
Zielgruppen
Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Lehrbeauftragte
Zur weiteren Entwicklung und Professionalisierung der eigenen Lehre können Lehrende an Zertifikatsprogrammen teilnehmen. Damit haben Sie die Möglichkeit, auf verschiedenen Ebenen Ihre Lehre sowie die Beratung und Begleitung von Studierenden zu reflektieren und zu gestalten. Die Zertifikate des Netzwerks hdw nrw entsprechen den Standards der hochschuldidaktischen Qualifizierungsprogramme der anderen Bundesländer.
Zertifikat Professionelle Hochschullehre I
Das Zertifikat I wird gerahmt von Präsenztagen. Start des nächsten Zertifikatprogramms ist im Februar bzw. im September eines jeden Jahres ein eintägiger Workshop in Hagen. In der Gruppe werden Fragenstellungen aus dem Lehralltag aufgegriffen und bearbeitet, Erfahrungen können ausgetauscht und diskutiert werden. Während des Programms für das Zertifikat I stehen Ihnen Lernbriefe zur Verfügung, mit denen Sie beispielhaft eine Ihrer eigenen Lehrveranstaltungen von der Planung bis zur Evaluation selbst hochschuldidaktisch weiterentwickeln können. Dazu wird Ihnen ein breites Methodenangebot gemacht. Es können auch spezifische fachdidaktische Themen aufgenommen werden. Auch Ihren eigenen Alltag an der Hochschule können Sie unter die Lupe nehmen. Methoden der Praxisreflexion eröffnen Ihnen dabei mögliche Handlungsalternativen. Die weiteren Präsenztage werden in der Gruppe gemeinsam vereinbart. Die Dauer des Programms ist auf ein Jahr ausgelegt und hat einen Umfang von 120 AE (Arbeits- bzw. Lerneinheiten).
Zertifikat Professionelle Hochschule II
Für das Zertifikat II sind weitere Präsenztage vorgesehen. Neben der Diskussion von Einzelfallanalysen, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einbringen, wird ein Lehrportfolio mit unterschiedlichen Themen erarbeitet. Ein weiteres Schwerpunktthema bildet die kollegiale Beratung und Begleitung in der Lehre. Es hat einen Umfang von 80 AE und ist vergleichbar mit den hochschuldidaktischen Zertifikaten anderer Bundesländer bzw. anderer Hochschultypen.
Zertifikat Hochschuldidaktische Workshop-Leitung
Im Anschluss an das Zertifikat Professionelle Hochschullehre können Sie sich zum hochschuldidaktischen Workshop-Leiter bzw. Workshop-Leiterin qualifizieren. Die Voraussetzungen dafür finden Sie auf unserer Homepage unter https://www.hdw-nrw.de/zertifikate.
Zertifikat Hochschuldidaktische Basiskursleitung
Ein weiteres Zertifikat ist das zur Basiskursleitung, dass Sie befähigt, das „Seminar Hochschullehre“ mit seinen vielen prozessorientierten Elementen zu leiten. Auch dazu finden Sie mehr unter https://www.hdw-nrw.de/zertifikate.
Teilnahme-Voraussetzungen
Mindestens zwei Jahre Lehrerfahrung mit 4 SWS, aktuell in der Lehre tätig, frühestens ein Jahr nach dem Basiskurs (Seminar Hochschullehre bzw. Einführung in das Lehren und Lernen).
Zertifikat II: 80 AE
12.02.2026 · Westfälische Hochschule, Campus Gelsenkirchen
Hands on! Grundlagenworkshop zu Lego® Serious Play® in der Hochschullehre
Lehren und Studieren, Workshop 26-013-P-Z
Zielgruppe
Hochschullehrende aller Statusgruppen
Die Teilnehmenden…
- nennen Bestandteile der LEGO® SERIOUS PLAY® (LSP)-Methode und beschreiben den Ablauf eines LSP-gestützten Prozesses,
- beschreiben den Mehrwert von LSP-Konzepten für die Hochschullehre,
- konzipieren und reflektieren die Einsatzmöglichkeiten von LSP für die eigene Lehre.
Inhalte
Gemeinsam bauen, gemeinsam lernen: Mit der Methode LEGO® SERIOUS PLAY® (LSP) nutzen Lernende Klemmbausteine, um individuell oder kooperativ Herausforderungen zu visualisieren, Lösungsalternativen zu entwickeln oder Inhalte zu diskutieren. Für Lehrende bedeutet der Einsatz der LSP-Methode innovative Möglichkeiten, die Beteiligung der Studierenden zu erhöhen und eine Vielfalt an Perspektiven sichtbar wie nutzbar zu machen.
Kern der Methode ist ein mehrstufiger, strukturierter und moderierter Prozess, in dem Teilnehmende Modelle bauen, diese vorstellen und gemeinsam reflektieren. Lehrende können damit praxisorientierte Lehr-Lern-Formate schaffen, in denen Lernende
gemeinsam kreativ tätig werden, ihr Wissen anwenden oder kritisch hinterfragen. Besonders hervorzuheben ist das Potenzial der LSP- Methode, schnell praxisorientiert Prototypen zu schaffen und zu überarbeiten.
Im Workshop durchlaufen die Lehrenden selbst alle Phasen des LSP-Prozesses und reflektieren, wie sie die Methode LEGO® SERIOUS PLAY® in ihrer eigenen Hochschullehre einsetzen können und entwickeln eigene Anwendungsszenarien.
Methoden
- Visualisierung mit LEGO®
- Inputphasen
- Kollegialer Austausch und Reflexion
- Kooperative Entwicklung von Bauaufträgen und Transfermöglichkeiten in die eigene Lehre
20.02.2026 · online
Die Kunst der Fragetechnik: Gezielte Fragen zur Förderung von Lernprozessen
Lehren und Studieren, Workshop 26-084-D-Z
Zielgruppe
Alle in die Lehre eingebundene hochschulische Mitarbeiter*innen
Die Teilnehmer*innen
- ordnen die Bedeutung von Fragen für Lehr-/Lernsettings besser ein
- kennen Merkmale einer guten Fragestellung
- wenden verschiedene Fragearten und Fragetechniken an.
Inhalt
Fragen spielen eine zentrale Rolle in der Kommunikation. Gerade in der Lehre sind sie starke Werkzeuge, die nachhaltige Lernprozesse anregen können.
Es gibt eine enorme Vielfalt an Fragen und manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die die Wirkung einer Frage verändern:
Was lässt sich mit Fragen erreichen?
Welche Fragentypen gibt es?
Warum sind Fragetechniken so wichtig?
Auf diese und weitere Fragen werden in diesem Workshop praxisnahe Antworten gegeben.
Methoden
Kurze Inputs, Kleingruppenarbeit, Erfahrungsaustausch, praktische Übungen
23.02.2026 · online
Handschrifttraining (analog & digital) intensiv – lesbar schreiben geht!
Lehren und Studieren, Workshop 26-061-D-Z
In den Kurzworkshops (Shorts) der Weiterbildungsreihe Didaktisches Visualisieren mit Sketchnotes & Kognitiven Landkarten werden einzelne Aspekte des didaktischen handschriftlichen Visualisierens mit Sketchnotes (visuelle Notizen und Bilder) und Kognitiven Landkarten (visualisierte Wissensstrukturen) für den Einsatz in der Lehre trainiert:
- Die Termine können einzeln gebucht werden, bauen also nicht aufeinander auf!
- Teilnehmende, die sich bisher noch nicht mit dem handschriftlichen Visualisieren beschäftigt haben, wird empfohlen am 1. Termin (Basistraining handschriftliches Visualisieren) teilzunehmen.
- Für Teilnehmende, die bereits an einem Visualisierungsworkshop teilgenommen haben, bieten sich die Shorts als Wiederholung und Vertiefung an.
- Der Workshop findet zweistündig via Zoom statt. Es schließt sich eine einstündige Transferphase an, diese ist zeitlich flexibel. Die Teilnehmenden erhalten Feedback dazu.
- Die Teilnehmenden erhalten eine Teilnahmebescheinigung, wenn die Transferphase abgeschlossen wurde.
Bitte beachten Sie: An den Terminen werden keine Grundlagen vermittelt. Der Fokus liegt auf dem jeweiligen Aspekt des didaktischen Visualisierens (Sketchnote, Kognitive Landkarten, visuelle Beratungsprozesse, Moderationsprozesse visuell...). Die Shorts bieten die Gelegenheit zu üben sowie an eigenen Visualisierungsprojekten zu arbeiten und dazu Feedback zu erhalten.
Inhalt:
Die analoge und digitale Handschrift ist ein zentrales Element beim didaktischen Visualisieren. Eine lesbare Handschrift ist erlernbar und braucht vor allem sehr viel Übung. In diesem Intensivtraining üben wir Strategien ein, damit die eigene Handschrift analog und digital lesbarer wird.
Als Transfer führen die Teilnehmenden das Handschrifttraining weiter.
Bitte halten Sie DIN A4 Papier und Stifte (schwarz und eine Farbe) bereit. Sie können auch an eigenen digitalen Geräten üben.
Die Teilnehmenden…
- können analog oder digital lesbar schreiben.
Überblick aller Termine dieser Reihe:
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Termin |
Zeit |
Themen |
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26.01.2026 |
9-11 Uhr +1h asynch |
Basistraining handschriftliches Visualisieren – Handschrift, Grundformen, Textcontainer, Vorlagen & Co. |
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23.02.2026 |
9-11 Uhr +1h asynch |
Handschrifttraining (analog & digital) intensiv – lesbar schreiben geht! |
| 16.03.2026 |
9-11 Uhr +1h asynch |
Sketchnotes für Fachbegriffe und Forschung zeichnen |
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27.04.2026 |
9-11 Uhr +1h asynch |
Kognitive Landkarten I: Analogie-Graffiti, Scrabble & Co. – Einstiege gestalten und Einführung ins Thema geben |
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01.06.2026 |
9-11 Uhr + 1h asynch |
Kognitive Landkarten II: Advance Organizer, Mindmap & Co. – Überblick geben und Zusammenhänge darstellen |
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06.07.2026 |
9-11 Uhr +1h asynch |
Kognitive Landkarten III: Landkarten, Metaphern & Co – mit Bildern und Metaphern Lehrinhalte kreativ darstellen |
24.02.2026 · online
Grundlagenworkshop Portfolios als alternatives Prüfungsformat
Prüfen und Bewerten, Workshop 26-102-D-Z
Zielgruppe
Dieser Workshop richtet sich an alle Hochschullehrende, die einen Einstieg in das Thema (E-)Portfolios suchen.
Die Teilnehmer*innen können…
- die Einsatzmöglichkeiten in eigenen Lehrveranstaltungen leichter abwägen.
- sowohl E-Portfolios als auch papierbasierte Portfolios anwenden (Modulabschlussprüfung, Teilprüfung, Bonustests, Praxissemesterberichte).
- ein erstes Konzept und beispielhafte Artefakte eines modulbezogenen (E-) Portfolios, das sowohl kompetenzorientiert ist als auch von Studierenden und Prüfenden zu bewältigen ist, Fallstricke bei der Durchführung erkennen und mit ihnen umgehen.
- Studierende auf die Entwicklung eines (E-) Portfolios angemessen vorbereiten.
- ein E-Portfolio auf einer digitalen Plattform einrichten.
Inhalte
Ein (E-) Portfolio besteht aus verschiedenen Leistungsdarstellungen und Lernproduktionen, wie. z. B. Praktika, Hausarbeiten und Mitschriften. Diese studentische Reflexion über die Verwendung dieser „Artefakte“ ist ein wesentlicher Bestandteil von Portfolios. Während der Erstellung des Lernportfolios geben die Lehrenden den Studierenden Feedback, um die Entwicklung zu unterstützen. Die Unterschiede zwischen (E-) Portfolios und papierbasierten Portfolios umfassen die orts- und zeitunabhängige Nutzung, die Möglichkeit, multimediale Inhalte zu nutzen, sowie Interaktions- und Feedbackmöglichkeiten.
Häufig wird in einer Modulprüfung nur das Endergebnis eines Arbeits- und Lernprozesses sichtbar. Welche Entwicklungen und Fortschritte der/die Lernende aber in diesem Prozess durchläuft, wird nicht ersichtlich. Der Einsatz von Portfolios kann dabei helfen, den individuellen Lernprozess zu reflektieren Schwachstellen aufzudecken und Stärken auszubauen. Darüber hinaus ist eine Portfolioprüfung auch robust gegen Hilfsmittel, wie ChatGPT oder andere KI-Tools. Die Referenten in diesem Workshop haben die Portfolioprüfung bereits in ihrer eigenen Lehre eingesetzt. Die thematischen Schwerpunkte liegen hierbei in den Fachgebieten der Betriebswirtschaftslehre und der Ingenieurswissenschaften.
Methoden
In diesem Workshop gibt es kurze Inputphasen durch die Referenten, Diskussionen im Plenum, themenbezogene Kleingruppenarbeit, kollegialen Austausch, kritische Reflexion von Praxisbeispielen sowie Klärung von Fragestellung und Anliegen der Teilnehmenden.
News
Call für das University-Future-Festival 2026
Der Call for Participation des University:Future Festivals 2026 – Under ... Mehr ›Ideen einbringen
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